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Iwona Mickiewicz

Konstruktionen im Haus oder
Iwan Iwanytsch am Fenster

Bagatellen und Novellen

168 Seiten. Kartonierte Broschur.
€ 13,80    
ISBN 978-3-00-035458-8

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» [...] betörende Gedankensprünge, existentielle Erfahrungsberichte einer Berliner Grenzgängerin, die das Unwirkliche im Wirklichen sucht. [...] Dieses Buch ist das Ergebnis eines klugen, hinreißenden Zeichenspiels, das aus alltäglichen Beobachtungen radikale Grenzerfahrungen formt . [...] In diesem Büchlein stecken nämlich Einsichten, die man am liebsten einrahmen möchte . [...] Es gibt noch Platz für Veröffentlichungen dieser Art, die dabei helfen, die Welt als syntaktischen Spielplatz voller Überraschungen zu sehen. So eine kostbare Entdeckung macht man selten."
Tomasz Kurianowicz für die Frankfurter Allgemeine Zeitung

»  zum ganzen Artikel vom 25.10.2012 | PDF


»Originell. Aus jeder Situation des Alltags kann eine surreale Kapsel werden. Diese Prosa-Miniaturen sprengen solche Kapseln auf, man hört und sieht Komisches, Märchenhaftes. Zu entdecken gibt es außerdem einen frisch gegründeten Berliner Verlag, der schon mit dieser Publikation viel verspricht.« Caroline Fetscher für
Der Tagesspiegel, Weihnachts-Lesetipp als "Augen- und Ohrenweide"

»Eine große Entdeckung.« Bora Ćosić

57 ungewöhnliche Geschichten über Menschen, Tiere und seltsame Fabelwesen in einem ganz gewöhnlichen Berliner Mietshaus. Wo Frau Rotlowski ohne Kopf durchs Treppenhaus spaziert, der Dingsda seine rätselhaften Zeichen an den Wänden hinterlässt, und Ralf beschließt, mit einem Frosch zu reden, da wird das Fremdeste vertraut, das Selbstverständliche hingegen öffnet sich zum Abgrund.
Im Zusammenstoß unterschiedlicher Lebensentwürfe entwickeln sich kleine Dramen der Selbstbehauptung. Momente der Einsamkeit zwischen vier Wänden lösen sich auf im Trubel, den Besucher mitbringen. Und diese kommen mit ihren eigenen Erzählungen und Erinnerungen aus anderen Zeiten und Welten.
Ausflüge führen den Leser auch an alltägliche Orte, wie die Einkaufspassage oder das Arbeitsamt, die ihm plötzlich in grotesker Verfremdung begegnen.
Bagatellen werden zu surrealen Novellen, die Sprache selbst wird zum Feld dichterischer Auseinandersetzung. Und schließlich streift das Buch durch eine osteuropäische Märchenlandschaft und enteilt in einem poetischen Katalog von Ortsnamen, die selber eine Geschichte erzählen.
Das Doppelgesicht dieser Texte, in denen das Alltägliche immer wieder ins Unglaubliche umkippt, zeichnet die Autorin mit eigenwilligem Humor und in lakonischer Klarheit.
     
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